Luitpoldblock

Palmengarten –

Mit seiner Glaskuppel in 12 Metern Höhe ist der Palmengarten dem legendären Palastcafé ganz nah: Damals schaute der Gast aber nicht in den blauen Himmel, wenn er den Blick nach oben lenkte, sondern auf Putten im heiteren Spiel, auf Akanthus und Stuckreliefs. Die reich dekorierte Kuppel überspannte von 1888 bis 1944 die große Säulenhalle, die in den Kriegsjahren zerstört wurde.
Seit dem Umbau von 1989 gibt es im Cafe Luitpold wieder einen Kuppelsaal, der wegen seiner natürlichen Begrünung mit Florida-Palmen eben Palmengarten heißt. Das mächtige Glasdach spiegelt mit Kaleidoskop-Effekten die Facetten des Tageslichts wider, so dass sich rund um den Springbrunnen eine luftig-helle Atmosphäre entfaltet. Die naturnahe Bepflanzung und das sanfte Plätschern des Wassers schaffen eine entspannte Stimmung.
Hier befindet sich auch der Eingang zur Sammlung Café Luitpold, dem Museum zur Kaffeehauskultur und zur Geschichte des Luitpoldblocks, die bereits 1812 begann. Luxus-Geschäfte laden zum Bummeln ein. Ein gläserner Panoramalift verbindet den Palmengarten mit der Galerie, deren Besuch man nicht versäumen möge. Der Palmengarten nimmt eine wichtige Funktion bei den Veranstaltungen ein. Hier spielt dann die Musik. Dafür hört der Brunnen auf zu sprudeln, weil er sich dann in ein Podium verwandelt.
Der Gast betritt den Palmengarten von zwei Seiten: Aus Süden kommt er durch die Einkaufspassagen, von der Seite der Brienner Straßenseite führt ihn der Weg über das neue Vestibül.