FEDERKIEL

Raum für Kunst | Bildung | Ökologie | Genuss

Der FEDERKIEL Raum im ersten Obergeschoss des Luitpoldblocks, direkt an den Palmengarten des Cafés grenzend, ist Arbeitsraum, Speisezimmer und Diskursort in einem. Ein Ort für Begegnungen mit Menschen, mit Dingen und Ideen; ein Ort des Gastgebens. Hier arbeitet das Federkiel-Team an Konzepten und Projekten in den vier Feldern Kunst, Bildung, Ökologie und Genuss. Seit September 2016 findet hier die Federkiel-Reihe "talk&show" statt, die an jedem letzten Dienstag des Monats zu einem Gespräch mit mindestens einem Gast einlädt.


kommende Ausstellung:

›Ich hör die Flügel einer Schleiereule, die nie gehörten,
Und find in sterneloser Nacht so meinen Weg.‹*
Für T.

Ab 28. November 2017 kommen im Federkiel-Raum eher zu wenige Objekte  zusammen: acht Werke der Kunst, ein Möbel, ein Designobjekt und ein Kleid. Eine stille Konstellation, die zu einem Gespräch über Distanzen einlädt. Die Besucher bewegen sich zwischen den einzelnen Werken, sind eingeladen, Zusammenhänge zu stiften. Die Werke entfalten nur an wenigen Stellen eine gewisse Lautstärke. Sie besetzen den Raum mit zurückhaltender Geste, drängen sich nicht auf, sondern fordern Besucher, die ihnen in lustvoller Achtsamkeit Raum und Zeit geben.

Die Ausstellung zeigt neben Werken aus der Sammlung Federkiel dank großzügiger Leihgaben von Andreas Murkudis, aus der Sammlung wolkenlos und der Stiftung DKM (?) Werke von: 

Droog Design, Rémy Markowitsch, Muller van Severen, Kostas Murkudis, Olaf Nicolai, Steven Parrino, Ôtagaki Rengetsu, Gitte Schäfer, Tilo Schulz, David Semper und Günter Umberg

talk&show 013 | Eröffnung
Dienstag, 28. November 2017, 19 Uhr
Künstlergespräch
Gast: Tilo Schulz (Künstler)

*Michael Hamburger, dt. Übersetzung: Peter Waterhouse

ZUR WEBSITE VON FEDERKIEL


SALON LUITPOLD 2010-2015

Ein kultureller Treffpunkt

Im vergangenen Herbst feierte der Salon Luitpold sein fünfjähriges Bestehen: Über 60 Ausgaben "Kultur unter Palmen" präsentierten Zeitgenossenschaft jenseits des Mainstreams. Wider den Methodenzwang lautet das Credo, um interessante Menschen, Thesen, Projekte und "ideas in the making" ins Gespräch zu bringen – ob im Rahmen von Diskussionsrunden, als Vortrag, Performance oder in bewegten Bildern. Mit bayerischen und zuagroasten Gästen. Mehr als ihr Bekanntheitsgrad standen Persönlichkeit, Engagement und eine kritische Geisteshaltung im Fokus.


In unserem Archiv finden Sie eine Auswahl der bereits stattgefundenen Salons sowie einige Video-Mitschnitte und Hörfunkaufnahmen.

ZUM ARCHIV


Der "Salon Luitpold" in der bis hierher entwickelten Form, dessen letzte Veranstaltung im Januar 2016 stattfand, wird zunächst pausieren. Ein Kulturprogramm im Cafe Luitpold wird bis auf weiteres in Eigenregie von Dr. Stephan Meier als „Salon im Cafe Luitpold“ realisiert.

ZUM "SALON IM CAFE LUITPOLD" PROGRAMM


Foto: Salon Luitpold vom 26. Januar 2016:

Plan W – Frauen verändern Wirtschaft. Arbeiten, ohne wahnsinnig zu werden.

© Louise Aedtner


KÜNSTLERISCHE PERSPEKTIVEN

Künstlerische Perspektiven

Architektur und Kunst im Luitpoldblock

Schon vor dem großen Umbau des Cafe Luitpold durch die Architekten Demmel und Hadler holte Karsten Schmitz immer wieder die Avantgarde in den Block, bekannt unter "Luitpold Lounge". Parallel zum zeitgeistigen Geschehen eröffneten die Familien Buchner und Schmitz 2004 das kleine, feine kulturhistorische Museum Sammlung Café Luitpold. Heute sind neben Tilo Schulz Kunstwerken, Olaf Nicolai grafischer Arbeiten, Leuchtobjekte der Kasseler Designerin Hanna Krüger und Benjamin Bergmann (Kronleuchter im Vestibühl), auch stimmungsvolle Kugellampen von Jakob Hentze im Palmengarten zusehen. In den Räumen der Hausverwaltung haben weitere Künstler ihre Werke ausgestellt. 

ZU DEN KÜNSTLERN

DOWNLOAD ARCHITEKTUR & KUNST FOLDER

VERPACKUNGS
DESIGN

Verpackungsdesign von Designer Richard Roth
Dem Prinzip der Reduktion folgend, geben die Buchners ein neue Verpackungsdesign in Auftrag. Richard Roth entwirft ein nüchternes L, aus farbigen Dreieicken und Quadraten zusammengesetzt. Roths Verpackungen wurden in die "Die Neue Sammlung - The International Design Museum Munich - in der Pinakothek der Moderne aufgenommen.

UNSER KULTURTIPP

CO-LABORATIV – It's a total revolution!

KARL & FABER Kunstauktionen präsentiert die Gewinner des zweiten KARL & FABER-Preises der STIFTUNG KUNSTAKADEMIE MÜNCHEN in einer Einzelausstellung. Ein raumgroßer, performativ betriebener 3D-Drucker bespielt vom 6. bis 20. Oktober den Auktionssaal.

Das Künstlerkollektiv „Co-Laborativ“ (Michaela Andrae, Beat Rossmy, Franziska Wirtensohn, Michael Wittmann) beschäftigt sich mit dem Sinnbild einer neuen technologischen und sozialen Revolution: dem 3D-Druck. Wie viele neue Technologien scheinen auch 3D-Druck und OpenSource verändertes und optimiertes Denken und Handeln zu ermöglichen. Spinnt man den Gedanken weiter, genügt in Zukunft ein Knopfdruck, um jedes denkbare Produkt selbst zu drucken. Angesichts dieser technischen „Revolution“ werfen die Künstler u.a. die Frage auf, ob das klassische Künstlerbild von einem in die Welt sendenden Genie überhaupt noch gültig ist oder durch gemeinsames Handeln in einem Netzwerk abgelöst wird.


Vernissage

Donnerstag, 5. Oktober, 18 – 21 Uhr


Weitere Informationen auf KARL & FABER und co-laborativ

LUITPOLD LOUNGE

Luitpold-Lounge 2003

Schon vor dem großen Umbau des Cafe Luitpold durch die Architekten Demmel und Hadler holte Karsten Schmitz, Vorstand der Stiftung Federkiel, immer wieder die Avantgarde in den Block. So wurde als Zwischennutzung für ein Ladenlokal im Erdgeschoss Anfang 2003 die temporäre „Luitpold Lounge“ eingerichtet. Drei Jahre lang fanden hier, kuratiert von der Kunsthistorikerin Elisabeth Hartung, künstlerische Aktionen quer durch alle Sparten statt.

ZUR LOUNGE