FEDERKIEL

Raum für Kunst | Bildung | Ökologie | Genuss

Der FEDERKIEL Raum im ersten Obergeschoss des Luitpoldblocks, direkt an den Palmengarten des Cafés grenzend, ist Arbeitsraum, Speisezimmer und Diskursort in einem. Ein Ort für Begegnungen mit Menschen, mit Dingen und Ideen; ein Ort des Gastgebens. Hier arbeitet das Federkiel-Team an Konzepten und Projekten in den vier Feldern Kunst, Bildung, Ökologie und Genuss. Seit September 2016 findet hier die Federkiel-Reihe "talk&show" statt, die an jedem letzten Dienstag des Monats zu einem Gespräch mit mindestens einem Gast einlädt.


kommende Ausstellung:

GHOST IN THE MACHINE. READING ROOM / MATERIALS selected by Carsten Nicolai

Eröffnung: Dienstag, 28. März 2017, 19h

Ausstellungsdauer: 29. März bis 07. Juni 2017


Ab Ende März wandelt sich der Federkiel-Raum mit der Ausstellung ›GHOST IN THE MACHINE. READING ROOM / MATERIALS selected by Carsten Nicolai‹ in einen Lesesaal (reading room), der eine Sammlung von Objekten, Aufnahmen, Büchern, Texten und Zitaten zum Thema „ghost in the machine“ präsentiert. Die Sammlung zeigt Prozesse der Selbstorganisation von ungeplanten, teils fehlerhaften Abläufen in der Maschine und spielt unumgänglich mit dem Terminus des deus ex machina: die Maschine als Mittel der Täuschung, als Erzeuger unnatürlicher, also unmöglicher Effekte.


Am Eröffnungsabend werden Carsten Nicolai und Jörg van den Berg sich im Rahmen von talk&show 007 lesend und diskutierend durch den Reading Room bewegen.

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ABSCHIED NACH 5 JAHREN SALON LUITPOLD KULTUR UNTER PALMEN

Ein kultureller Treffpunkt

Im vergangenen Herbst feierte der Salon Luitpold sein fünfjähriges Bestehen: Über 60 Ausgaben "Kultur unter Palmen" präsentierten Zeitgenossenschaft jenseits des Mainstreams. Wider den Methodenzwang lautet das Credo, um interessante Menschen, Thesen, Projekte und "ideas in the making" ins Gespräch zu bringen – ob im Rahmen von Diskussionsrunden, als Vortrag, Performance oder in bewegten Bildern. Mit bayerischen und zuagroasten Gästen. Mehr als ihr Bekanntheitsgrad standen Persönlichkeit, Engagement und eine kritische Geisteshaltung im Fokus.


Als Adresse für eine niveauvolle, offene Gesprächskultur konnte sich der Salon Luitpold im besten Sinne etablieren – auch und ganz maßgeblich dank all seiner Gäste, Freunde und Partner! Und natürlich dank der Initiative, großen Unterstützung und vertrauensvollen Zusammenarbeit von Tina & Karsten Schmitz, der Eigentümerfamilie des Luitpoldblocks und Vorständen der Stiftung Federkiel, sowie von Dr. Stephan Meier, Betreiber des Cafe Luitpold.


Ein ebenso abwechslungsreiches, mitunter auch einfach genüssliches, manchmal polarisierendes Programm, wurde von Nan Mellinger und ihren Gästen im Palmengarten des Cafe Luitpold serviert. Mit ihr fand man eine moderne Salonnière, die ein zeitgemäßes Salonformat erschuf, das – wie eh und je – von der gelungenen Mischung aus interessanten und interessierten Menschen mit Sinn für genüssliche Gesprächskultur lebt. Mit Geist und Charme führte die studierte Kulturwissenschaftlerin und Philosophin, Sachbuch-Autorin und Kulturmanagerin, durch die Abende, deren Themen und Besetzung pointiert und mit viel atmosphärischem Gespür von ihr zusammengestellt wurden.


In unserem Archiv finden Sie eine Auswahl der bereits stattgefundenen Salons sowie einige Video-Mitschnitte und Hörfunkaufnahmen.

ZUM ARCHIV


Der "Salon Luitpold" in der bis hierher entwickelten Form, dessen letzte Veranstaltung im Januar 2016 stattfand, wird zunächst pausieren. Ein Kulturprogramm im Cafe Luitpold wird bis auf weiteres in Eigenregie von Dr. Stephan Meier als „Salon im Cafe Luitpold“ realisiert.

ZUM "SALON IM CAFE LUITPOLD" PROGRAMM


Foto: Salon Luitpold vom 26. Januar 2016:

Plan W – Frauen verändern Wirtschaft. Arbeiten, ohne wahnsinnig zu werden.

© Louise Aedtner


KÜNSTLERISCHE PERSPEKTIVEN

Künstlerische Perspektiven

Architektur und Kunst im Luitpoldblock

Schon vor dem großen Umbau des Cafe Luitpold durch die Architekten Demmel und Hadler holte Karsten Schmitz immer wieder die Avantgarde in den Block, bekannt unter "Luitpold Lounge". Parallel zum zeitgeistigen Geschehen eröffneten die Familien Buchner und Schmitz 2004 das kleine, feine kulturhistorische Museum Sammlung Café Luitpold. Heute sind neben Tilo Schulz Kunstwerken, Olaf Nicolai grafischer Arbeiten, Leuchtobjekte der Kasseler Designerin Hanna Krüger und Benjamin Bergmann (Kronleuchter im Vestibühl), auch stimmungsvolle Kugellampen von Jakob Hentze im Palmengarten zusehen. In den Räumen der Hausverwaltung haben weitere Künstler ihre Werke ausgestellt. 

ZU DEN KÜNSTLERN

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VERPACKUNGS
DESIGN

Verpackungsdesign von Designer Richard Roth
Dem Prinzip der Reduktion folgend, geben die Buchners ein neue Verpackungsdesign in Auftrag. Richard Roth entwirft ein nüchternes L, aus farbigen Dreieicken und Quadraten zusammengesetzt. Roths Verpackungen wurden in die "Die Neue Sammlung - The International Design Museum Munich - in der Pinakothek der Moderne aufgenommen.

UNSER KULTURTIPP

HEINO NAUJOKS. Stationen
bei Karl&Faber im Luitpoldblock

Anlässlich des 80. Geburtstages des Künstlers (geboren 1937 in Köln) zeigt Karl & Faber vom 29. März bis 3. Mai 25 Werke, die seit den 60er Jahren entstanden sind. Heino Naujoks war Mitglied der Münchner Künstlergruppe WIR, die sich 1966 unter dem Namen GEFLECHT mit der Gruppe SPUR zusammenschloss. Zwischen 1975 und 1989 schuf Naujoks u.a. großformatige Wandbilder für den öffentlichen Raum, etwa für die Technische Universität und das Klinikum Großhadern in München sowie für das Staatsarchiv Augsburg.


Vernissage

28. März 2017, 18 – 21 Uhr

20 Uhr, Einführung von Matthias Mühling, Direktor der Städtischen Galerie im Lenbachhaus, München


Ausstellung

29. März bis 3. Mai 2017

Montag bis Freitag 10 – 18 Uhr


Karl&Faber Kunstauktionen GmbH

Amiraplatz 3 – Luitpoldblock

ZUR AUSSTELLUNG

LUITPOLD LOUNGE

Luitpold-Lounge 2003

Schon vor dem großen Umbau des Cafe Luitpold durch die Architekten Demmel und Hadler holte Karsten Schmitz, Vorstand der Stiftung Federkiel, immer wieder die Avantgarde in den Block. So wurde als Zwischennutzung für ein Ladenlokal im Erdgeschoss Anfang 2003 die temporäre „Luitpold Lounge“ eingerichtet. Drei Jahre lang fanden hier, kuratiert von der Kunsthistorikerin Elisabeth Hartung, künstlerische Aktionen quer durch alle Sparten statt.

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